Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement

Modernisierung und Instandsetzung der Hyparschale Magdeburg

2020-2023

Im Zuge der Instandsetzung und Modernisierung der Hyparschale beabsichtigte die Landeshautstadt Magdeburg auch die unmittelbar zugeordnete unterirdische Wirtschaft zu erneuern.

Alle der Hyparschale zugeordneten Altkanale wurden wegen ihres maroden Zustandes abgebrochen und neue RW- / SW-Kanäle einschließlich Schächte gebaut. Darüber hinaus wurden im gesamten Baufeld alle Befestigungen einschl. Unterbau, alle Einbauten sowie unterirdische Lüftungsleitungen abgebrochen und entsorgt.

Mit der Sanierung der Dachfläche wurde das anfallende Dachwasser über eine innenliegende Entwässerung gefasst und anschließend über neue Revisionsschächte aus dem Gebäude nach außen geführt und sind vorübergehend an die vorh. RW-Kanalisation angeschlossen.

Zum Schutz gegen unplanmäßige Überflutungen wurden die RW-Hauptkanäle mit DN400 so groß dimensioniert, dass kurzzeitige Starkregenereignisse schadlos aufgenommen werden können, ohne das Gebäude zu überfluten.

Neben der neuen RW- und SW-Kanalisation werden im Plangebiet auch Elektroleitungen sowie Wasser- und Heizleitungen vom Technikgebäude zur Hyparschale verlegt. Die dafür erforderlichen Schachtarbeiten sowie Trassenkoordinierung waren ebenfalls Teil der Planungs- / Bauaufgabe.

In Vorbereitung der Kabelverlegung wurde ein Kabelschutzrohr einschließlich Kabelzugschächte, vom „Kleinen Stadtmarsch“ zum Technikgebäude geplant und verlegt. Da im Rahmen der Freianlagenplanung noch ein erheblicher Geländeabtrag vorgesehen ist, wurden die Trassen in Abstimmung mit der Freianlagenplanung geplant und ausgeführt.

Für die Haupttrinkwasserversorgung wurde eine neue TW-Leitung zum Technikgebäude verlegt. Auch hierfür wurde die Freianlagenplanung berücksichtigt und die Leitungen zur Einhaltung der Mindestüberdeckung entsprechend tiefer verlegt.

Zur TW-Entnahme bei späteren Veranstaltungen wurden im Umfeld mehrere Entnahmestellen gebaut.